Samstag, 13. September 2008

Sailingtrip around Whitsunday's


G’day germany ;)

Nach unserer 2ten Nacht im "Flame Tree" Caravan Park mussten wir wie gesagt echt frueh aufstehen, so um 6.30am hatten wir uns den Wecker gestellt damit wir um 7.45am an der Rezeption sind, von wo aus uns ein Shutlle Bus dann zum Airlie Beach Harbour faehrt und wir unseren 3taegigen Segeltrip um die “Whitsunday Islands” und zum “Outer Great Barrier Reef” starten koennen.Das zumindest waere der regulaere Plan gewesen ;) - tatsaechlich aber hat sich dieser WICHTIGE Morgen natuerlich mal wieder ganz anders abgespielt!WIR HATTEN MAL WIEDER VERPENNT! Nen kurzen Blick auf die Zeit geworfen, uns mit total verschlafenen Augen angeschaut und realisiert "FUCK - wir ham verpennt!!! AAAHHHH..." (Zeit 7.00am) Aufgesprungen, versucht einen klaren Gedanken zu fassen und im Geiste nochmal kurz geraetselt was wir fuer unseren Trip packen sollten - zum Glueck sind wir des scho am Vorabend mehr oda weniger durchgegangen (die Hoffnung nicht mit der eigenen Karre den Hafen zu suchen ist wieder ein wenig zum Leben erwacht…). Nachdem wir unsere 7 Sachen zusammengeschmissen und unsere Morgenhygiene betrieben hatten (alles im Raketentempo versteht sich) mussten wir auf alle Faelle noch was futtern! Also sind wir, a bissl gestresst, zur Camping Platz Kueche getappelt und haben angefangen uns ein kleines Fruehstueck zu basteln. Als sich dann jeder so seine Guten-Morgen-Leckerei (zum x-ten male ein Kaese Sandwich!) machte, und einer von uns einen kurzen Blick auf seinen Zeitmesser erhaschte, zeigt der doch tatsaechlich 7.40am an!!! VERDAMMTE SCHEISSE!!! Dann ging alles verflucht schnell!! --> Sandwich in die Hand genommen, den restlichen Fruehstueckskram direkt in die Kuehlbox zurueck geschmissen, ab zum Auto gerannt und an die Rezeption gerast. (Zeit 7.45am) "Leila" auf unseren zugewiesenen Parkplatz fuer die naechsten 3 Tage manoevriert, rausgesprungen und da passierts!!! - ein Shuttle Bus verlaesst den Caravan Park und steht scho an der Strasse und wartet auf eine Luecke um loszufahren! Mit dem Rucksack, Handtuch in der einen und meinem Sandwich in der anderen Hand die 30 Meter zum Shuttle Bus gerannt um es abzufangen. Angekommen fragte ich den Fahrer ob dies denn das Shuttle sei welches zum Harbour faehrt - tja, die Antwort vom Fahrer konnte ich leider nur noch als Gemurmel verstehen weil er waehrend dem Labern einfach losgefahren ist! (what for an vancer!) Nachdem ich dann a gestresst und ratlos zurueckgelassen wurde bin ich erstma zur Caro zurueckgewackelt, die am Auto auf mein Zeichen gewartet hatte. Sicher das wir unser Befoerderungs-Vehicle verpasst haben, sind wir zur Rezeption getappelt um zu fragen was denn etz der schnellste weg waere um zum Hafen zu kommen. (Schiffchen Auslauftermin war um 8.30 angesetzt!) Auf die Nachfrage erhielten wir eine typisch australische Antwort > "No Worries, your shuttle is leaving in 5 mins." Absolut erleichtert bissen wir dann endlich das zweite mal in unsere Ueberreste vom Kaesesandwich und setzten uns zu dem wartenden Paerchen (Timo und Steffi) die, wie sich rausstellen sollte, die naechsten 3 Tage mit uns auf See verbringen werden. Ein paar Minuten spaeter sassen wir dann alle im Shuttle zum Harbour und alles war gut... Puh!!! ;)
Am Hafen ausgestiegen
sagte man uns das wir in ein paar Minuten von einem Crew Mitglied unseres Segelschiffes, der "KIANA", abgeholt werden. Diese kleine Zeitspanne hat fuer uns auf alle Faelle gereicht um ne Stresskippe zu konsumieren ;)
So warteten wir, mit dem Rest unserer insgesamt buntgemischte 14 koepfigen Segeltrip Gruppe (3xHollaender,3xEnglaender,5xDeutsche,Paerchen aus Taiwan,1xAustralierin) am Pier. Kurze Zeit spaeter kam dann auch scho jemand mit nem Kiana-Shirt (Paul No.1) ueber den Hafensteg gewackelt und begruesste die Mannschaft mit einem grinsenden "Good morning, everybody!" Nachdem wir dann noch a bissl Papierkram erledigt hatten ging es auf zur "KIANA".
Den Anlegeplatz erreicht, wartete auch scho der Rest der insgesamt 3 koepfigen Segelcrew auf uns. Darunter Sam (der Kapitaen) und Paul (No.2) der fuer unser leibliches Wohl an Bord sorge trug.
Paul (No.1) war unser Diving-Instructor.
Bevor wir unsere “Wohnung” fuer die naechsten 3 Tage betreten durften, musste jeder erst sein "Fusskleid" ablegen und all unsere Schuhe wurden in eine Kiste verbannt, an Bord herrschte stricktes Schuhverbot. Als das einchecken dann beendet war, jeder seinen Schlafplatz gefunden hat, versammelten wir uns auf dem hinteren Teil des Schiffes (Diving Instruction Area, Dining Area, etc...) um mit uns alle mit ein wenig Smalltalk kennenzulernen. Kurze Zeit spaeter ging es dann aber ENDLICH LOS!!!
LOG >>> TAG 1:
Nach dem Ablegen um ca. 9.00am b
efinden wir uns auf dem Weg, Hafen und sichere Gewaesser zu verlassen. Da der erste Tag unter dem Motto "Tag des vielen Erklaerens" faellt, hat uns Paul No.1 gleich ma sitzen lassen und fing erstma an sich und die Crew vorzustellen. Nach ein paar Witzchen ging er auch scho direkt ueber zum heutigen Tagesprogramm. Unser Ziel fuer den ersten Stop war “Whitehaven Beach”. Die Fahrt dorthin sollte so ca. 3,5 Stunden dauern und gab Paul natuerlich gleich die Chance noch mehr zu labern. Daraufhin wurden wir in zwei Grueppchen aufgeteilt, eine Gruppe unter Deck in den hinteren Teil und die andere in den vorderen Teil des Schiffes. Grund dafuer war, uns das funktionieren der Sanitaereinrichtungen an Board zu erklaeren, welche echt verdammt winzig waren :) – Irgendwann kamen wir dann zu dem sehr wichtigen Punkt "Wie benutze ich die Toilette?" - eigentlich nicht so schwer sollte man sich denken, aber wenn jemand anfaengt von den 3 P’s zu erzaehlen dann kommt scho erstma a bissl Verwirrung auf. Hinter den 3 P's verbirgt sich nichts anderes als >>> Pee, Poo & Paper <<<>cuits - mmmhhh ;) Wir waren so ungefaehr 2 Stunden auf absolut ruhiger See mit perfektem Wetter unterwegs als wir die Whitsunday’s zwischen den zwei groessten Inseln durchquerten um auf die Ostseite der Islands zu kommen. Waehrendessen durften wir in den Genuss des ersten Auftritts von Paul (No.2-der Chefkoch) kommen und ein super leckeren Lunch in Empfang nehmen.

Unser erster Stop hiess "Tongue Bay". Nach weiteren 2 Stunden hatten wir dann unseren Ankerpunkt in einer kleinen Bucht erreicht von wo aus wir mit "Klein Kiana" (dem Schlauchboot) dann auf die Insel getuckert sind. Angekommen wurden von Paul (No.1) ein paar lustige Schnappschuesse gemacht. Paul war unserem Trip naemlich nicht nur der Dive-Instructor sondern eigentlich "das Maedchen fuer alles", unter anderem "gute Laune Verbreiter" und "Fotograph".

Nach dem Fotoshooting ging es dann auf den beruehmten "Whitehaven Beach". Nach einem 15 minuetigen Marsch ueber Stock und Stein eroeffnete sich uns eine absolut atemberaubende Aussicht mit einem noch viel beeindruckenderem Strand!!! Der Sand so weiss wie Schnee, das Wasser absolut klar und die Sonne im Zenit. PERFEKT!!!
Paul fuehrte uns dann ueber den Strand zu einer schoenen Stelle an der wir relaxen und a bissl schwimmen gehen konnten. Da natuerlich jeder an einem so genialen Strand ins Wasser springen wuerde, mussten wir erstma "Stinger Suits" anlegen. Der Grund hierfuer war, das man in Australien im Allgemeinen sehr vorsichtig sein sollte was im Meer planschen angeht. Es gibt hier scheiss giftige Quallen die nicht gerade gesellige Zeitgenossen sind und einen schneller als einem lieb ist ins Krankenhaus oda gar unter die Erde bringen koennen. Nichtsdestotrotz, Suits anlegen und ab dafuer! ;) (es war derzeit sowieso keine Quallensaison - hehe) Ausserdem sah jeder mit der “Vollschutzkleidung” echt zum schreien komisch aus, als ob wir zur Crew der Nautilus gehoeren wuerden ;).
Nach einem ausgiebigem "Wasserplanschen" wurde erstma am Strand relaxt und wieder mal ein kleines Fotoshooting von Paul abgehalten :)
Nach einem leider viel zu knappen Aufenthalt auf diesem wahnsinns geilen Strand machten wir uns dann auf den Weg zu einem Aussichtspunkt, der einem den Blick ueber die "Whitsunday Islands" und "Whithaven Beach" gewaehrt. Dieses Motiv ist uebrigens der am viert-oeftesten fotographierte Spot in Oz (1.Oper,Sydney / 2.Harbourbridge,Sydney / 3.Ayers Rock / Uluru). Auf jeden Fall auch eine wahnsinnsgeile Aussicht und absolut genial, einfach zum ausflippen!
Nach ein paar Stunden Aufenthalt mussten wir die Insel aber leider auch schon wieder verlassen um noch rechtzeitig unserem Ankerpunkt fuer die kommende Nacht zu erreichen, “Luncheon Bay” (ein nordoestlicher Punkt an der grossen Nordinsel mit ruhigem Gewaesser) Auf der Fahrt zu unserem Uebernachtungsspot, haben wir doch tatsaechlich, nach dem derb coolen Inselaufenthalt, noch Buckelwale an uns vorbeiziehen sehen. Das war der Oberhammer und alle auf dem Schiff waren mucksmaeuschen still und haben einfach nur die Wale genossen und brav versucht ein gutes Foto zu schiessen. EINFACH GENIAL!!!
In Luncheon Bay vor Anker gegangen, schoen ruhig gelegen und perfekt fuer die Nacht wurden wir auch schon wieder von unserem Chefkoch mit einem leckeren Abendessen zu Tisch gebeten ;) Gut genaehrt, mit einem Glas Rotwein oda nem Bierchen in der Hand haben wir den Abend gemuetlich ausklingen lassen und sind relativ frueh in die Koje gegangen. Hier war naemlich nix mit ausschlafen oda so, denn da wir ja auch zum Tauchen hierwaren, ging das Programm schon um 7.00 fruehs los...
LOG >>> TAG 2:
Der naechste Morgen began allerdings etwas frueher als geplant, so um 5.30!
Wir wurden von etwas Gekruschel von unserem Chefkoch Paul und Kapitaen Sam geweckt, die sich gerade ueber die Stromversorgung des Schiffes hermachten, welche ueber nacht den Geist aufgegeben hatten. Nach kurzem Rumhantieren war aber alles wieder im Lot, und da mit weiterschlafen eh nix mehr war, begruessten wir den Tag an Deck mit ner Tasse Kaffee und ner Nikotinstengel in der Hand. So langsam am wachwerden gab es dann auch schon Fruehstueck. Frisch gestaerkt war dann auch scho wieder Paul an der Reihe wieder loszuquatschen und die Taucher (Advanced und Beginner) einzuweisen und die Tauchgeraetschaften auf Deck vorzubereiten.
Als dann die Advanced Taucher zu Ihrem ersten Tauchgang unterwegs waren, bereiteten sich Caro und ich geistig und seelisch auf unsere erste Taucherfahrung vor ;) Diese Vorbereitung behinhaltete einen kleinen schriftlichen Test nach einer kleinen "Theoriestunde" (die ca. 30 min dauerte). Der Test, aus 8 Fragen bestehend, wurde auch von jedem bestanden und a bissl spaeter ging es auch schon mit "Klein Kiana" in seichte Gewaesser der Bucht um sich im Wasser mit der Ausruestung vertraut zu machen. Nach einem kleinen praktischen Test, wie Taucherbrille unter Wasser ausblasen, ein paar Handzeichen nochmal durchgehen und solchen Sachen, begaben wir uns dann auf unserer erste Reise unter Wasser.
Wir tauchten vom Strand unserer kleinen Bucht, an der wir uebernachtet hatten, bis auf 6 Meter Tiefe an einem kleinen Korallenriff entlang und sind da schon in den Genuss gekommen, soweit es moeglich war weil wir am Anfang eher mit uns selbst und den Geraetschaften beschaeftigt waren, ein paar bunte Fische zu beobachten. Der Tauchgang hat zwar nur 20 min gedauert, jedoch hat mich da schon festgestanden am "Outer Great Barrier Reef" auf alle Faelle nochma in die Tiefe hinab zu gleiten. Vor den Tauchgaengen wurde auch noch immer ne Runde geschnorchelt was auch scho absolut ueberwaeltigend ist. Denn die Sachen die man nahe an der Oberflaeche sehen kann sind einfach ultra bunt, eine Vielfalt an Fischis und immense viele Korallen!!! Nachdem dann alle wieder an Bord waren ging es wieder weiter, um zum naechsten Tauchspot zu gelangen - zum "Outer Great Barrier Reef" :) Auf dem Weg dahin, der gute 6 Stunden in Anspruch nahm, haben wir ne Menge Wale gesehen, diesmal sogar recht nah dran und gut zu erkennen das es sich um “Humpback Wales” handelt --> einfach sensationell!!! Ausserdem konnte man bei dieser etwas laenger andauerten Fahrt an einem Stueck in der Sonne relaxen und einfach nur die Fahrt geniessen.
Wir haben die ganze Zeit Wasserfontaenen ums Schiff herum beobachtet und zum Schluss kam ne 3er Gruppe sogar ziemlich nah ran. Das hochgerotzte Wasser, was die Wale immer ausblasen, soll uebrigens stinken wie sau!!! Am naechsten Spot angekommen, der "Manta Ray Bay", ging es dann fuer die Advanced Taucher wieder auf nen Tauchgang und wir sind zum Schnorcheln von Board gegangen. Des Schnorcheln war genial! Als wir alle ausgesetzt worden sind, und da so rumgeplanscht haben bemerkte man ploetzlich das die Gruppe nimma wirklich zusammen rumpaddelt, da die Stroemung so stark war das wir recht schnell auseinander getrieben wurden. Wieder den Kopf unter Wasser gesteckt, hab ich nen Schock furs Leben bekommen weil ploetzlich ne riesen Wasser-Schildkroete vor mir aufgetaucht ist und ungefaehr nen Meter vor mir hergeschwommen ist! Total krass, Dude! ;)
Vom Schnorcheln zurueck an Board, hab ich mich fuer meinen ersten Tauchgang im offenen Meer vorbereitet und die Tauchsachen an Bord angelegt. Mit Diving Guide Paul erkundeten wir das Reef in der Umgebung. Wir waren keine 5 Minuten unter Wasser, da macht Paul auf einmal das Handzeichen fuer "Haie" und ich dachte zuerst der will uns verarschen und nen kleinen Schreck einjagen. Aber nein, als ich dann nach vorne schaute, seh ich doch da tatsaechlich nen HAI auf dem Meeresboden liegen!!

Im Nachhinein hat Paul erklaert das des ein total harmloser “Whitetip Reef Shark” war, absolut ungefaehrlich, aber trotzdem total cool ;) Auf diesem Tauchgang ging es bis auf 11 Meter Tiefe, an einer riesen hohen Riffwand entlang, besetzt mit den abstraktesten Korallen und bewohnt von vielen vielen bunten Fischen. Super cooler Tauchgang!!! Am spaeteren Nachmittag steuerten wir dann unseren Ankerplatz fuer die naechste Nacht an, der sich in mitten eines riesengrossen Riffs befunden hat.
Auch an diesem Tag war die See sehr ruhig und perfekt zum Schnorcheln und Tauchen. Nach einem weiteren superleckeren Dinner neigte sich auch dieser super geniale und spannende Tag dem Ende zu. Am spaeteren Abend ist dann Caro und mir noch was absolut derbes passiert >>> Wir stehen so am Bug, ein Glas Rotwein in der Hand,

und sehen, neben ein paar Meeresbewohnern am Schiff, den MOND, auffaellig hell leuchtend, am Horizont untergehen. Ganz zu schweigen davon das ich in meinem Leben noch NIE einen "Monduntergang" beobachtet hab, ist er dann doch tatsaechlich nachdem er verschwunden war wieder aufgetaucht und ein ZWEITES mal untergegangen. Es war so ca. 9 uhr abends. So mancher mag sich etz wahrscheinlich denken, jaja, zu tief in Glas geschaut, ne! Aber NEIN, hatten wir nicht - die Caro hats auch gesehen, und es ist auch noch zu erwaehnen das wir erst unser erstes oda hoechstens des zweite glas Rotwein hatten. Absolut SCHRAEG kann ich da nur sagen!!!
LOG >>> TAG 3:
Auch der dritte Tag begann sehr frueh am Morgen, jedoch nicht sooooo frueh wie am Tag zuvor, sondern erst um
6.30 ;) mit glasklarem Wasser!
Wieder total verschlafen ging es erstma wieder an Deck, mit nem Becher Kaffee und ner kleinen Kippe, um dem Tag beim erwachen beizuwohnen. Nach dem Fruestueck wurde dann der Anker gelichtet und der naechste Spot angefahren. Auf dem Weg wurden wieder alle erforderlichen Vorbereitungen zum Tauchen getroffen und auch die Wale haben sich wieder blicken lassen. Die Advanced Gruppe war wie ueblich als erstes dran, was uns anderen wieder die Moeglichkeit gab vor unserem Tauchgang ne Runde Schnorcheln zu gehen. Da das Wasser aber am Morgen nicht grad einladend warm ist, beschlossen Caro und ich uns an diesem Morgen etwas mehr Zeit zu lassen um ins kuehle Nass zu steigen, und haben das Schnorcheln ausgelassen. Was ein RIESENGROSSER Fehler war wie sich in den naechsten Minuten rausstellen sollte! Als die die erste Tauchgruppe rausgeschmissen worden war
und Sam die Schnorchler mit "Klein Kiana" rausgefahren hatte, wurden auch die Wale wieder richtig wach und waren in einiger Entfernung rund um unser Schiff zu sehen. Eine dieser Walgruppen tauchte immer oefter und oefter auf um auszublasen und fing an sich in Richtung "Klein Kiana" zu bewegen. Wir haben Sam vom Schiff aus zugebruellt das sich Wale in seine Richtung bewegen. Wir hatten uns in dem Moment scho in Arsch beissen koennen das wir nicht mit zum Schnorcheln sind. Die Gruppe von "Humpback Wales" hat dann doch tatsaechlich die Position von "Klein Kiana" gekreuzt und sind dirket unter ihr entlang geschwommen. Gruen vor Neid konnten wir dieses Schauspiel leider nur vom Schiff aus beobachten!
Einer der gluecklichen im Wasser hat die Wale beim Schnorcheln von sagenhaften 5 Metern Entfernung unter sich entlang tauchen sehen!!! Als Sam dann mit der Schnorchelgruppe zurueck zum Schiff gefahren kam, hat Bastian nur noch vor lauter Ueberwaeltigung Freudenschreie ausgerufen. Er meinte dann im nachhinein das er des gar nicht mitbekommen hatte als wir wegen den Walen ruebergeschrien hatten. Er war einfach total ueberrascht was hier denn los sei, und hat am anfang gedacht das sich der Meeresboden auf einmal bewegt bis er dann kapiert hat das es Wale sind ;) daraufhin natuerlich sofort Unterwasserkamera ausgepackt und Fotos geschossen bis der Film voll war! Einzigartiges Erlebnis!!! Als die Tauchgruppe dann auch wieder an Board war berichteten die uns auch noch das sie zwei "Bull Sharks" gesehen hatten, welche nicht gerade harmlos sind. Ganz im Gegenteil, Bullenhaie sollen die aggresivsten Haie ueberhaupt sein.
War anfangs schon ein mulmiges Gefuehl in die kalte Tiefe des Meeres abzutauchen, nach dieser Sichtung. Aber kein Grund zu Panik, Paul hatte immer alles unter Kontrolle. Beim unserem Tauchgang hatten wir wieder das Glueck ein paar "Whitetip Reef Sharks" beobachten zu duerfen (die harmlosen Zeitgenossen :)).

Der dritte Tauchgang war dann mal absolut zum geniessen weil man nicht mehr so mit sich selbst beschaeftigt war und einfach nur die ungewohnte Unterwasserwelt geniessen konnte. EINFACH COOL!!! Nach 40 bis 50 Minuten wieder an der Oberflaeche machten wir uns dann wieder auf den Weg gen Festland.Hatten nun ein ewig lange Fahrt vor uns. Und das Glueck wollte nicht abreissen - die zwei vorigen Tage hatten wir keinen Wind was einfach perfekt zum Schnorcheln und Tauchen war und als wir den Wind brauchten um zureuck zu segeln kam er auch prompt ;)

Also hiess es ‘Segel setzen’ und bei ziemlich rauer See mit vollen Segeln vorraus :) nach einer stundenlangen Fahrt mit einem letzten Lunch, das nicht jedem an Board lange im Magen verweilt ist, kamen wir dann wieder sicher und ein wenig durchgeschuettelt im Hafen an, und hatten 3 wunderschoene Tage Segeltrip mit atemberaubenden Straenden, super tollen Tauchgaengen, spitzen Wetter, einer genialen Reisetruppe und noch viel genialeren Crew hinter uns. Kurz bevor wir dann im Hafen einliefen wurden wir noch alle am gleichen Abend von der Crew in eine Bar eingeladen wo wir unsere letzten Erlebnisse bei einem (oda mehreren) Bierchen revue passieren lassen konnten. Alles in Allem kann man ueber diesen Trip nur sagen das sich jeder einzelne Cent gelohnt hat und es unvergessliche Erlebnisse zu verarbeiten gilt! EINFACH GENIAL!!!

big greetz von den whitsunday islands :)

caro & pierre

p.s: die ueberragend coole karte, welche die "Whitsunday Islands" und den Verlauf unseres Segeltrips zeigt, ist von Caro gezeichnet worden. Ich muss an dieser Stelle nochma ein RIESEN DANKESCHOEN an dich
aussprechen Caro, super geniales Meisterwerk!!! ;)

2 Kommentare:

Dave hat gesagt…

Man man man, könnt ihr euch vielleicht mal angewöhnen REGELMÄßIG zu schreiben und nicht monatelang nicht und dann gleich 2 Einträge in 2 Tagen, abgesehen davon.... Mir sind schon lange die Superlativen ausgegangen um euren Trip zu kommentieren. Ich glaub ich hab eure Blogseite schon 2 dutzend mal weitergegeben sobald das Thema auch nur im entferntesten auf Australien kommt... Man man man, passt auf, dass ihr bei so vielen tollen Erlebnissen den Maßstab nicht verliert.... Hamma. Greetz

Dave

Anonym hat gesagt…

wow, das ist wirklich wahnsinnig viel zum lesen. find ich aber echt genial. und man hat gleich einen besseren eindruck vonallem. mahran

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